Revolutioniert oder ruiniert Big Data das Gesundheitswesen? WDR

Big Data wird vor allem diskutiert, wenn es um die Digitalisierung der Industrie oder die Kommunikation über Facebook oder Google geht. Fast unbemerkt sickert Big Data aber auch in das Gesundheitswesen ein. Methoden der künstlichen Intellegenz werden genutzt, um Patientendaten besser als bisher auswerten zu können. Versprochen werden nicht nur bessere Diagnosen und Therapien von der Krebserkrankung bis hin zu Depressionen und Psychosen. Man verkündet auch eine neue präventive Medizin und Psychiatrie, die Erkrankungen vermeiden sollen statt sie nachträglich zu  reparieren. Dafür muss aber der Datenfluß vom Patienten zu  Kliniken, privaten Biotechfirmen und Forschungsinstitutionen beschleunigt und  effektiviert werden. Läuft das auf eine Einschränkung der Datnautonomie des Patienten hinaus und kann Big-Data im Gesundheitswesen überhaupt  halten, was versprochen wird? In einer vierteiligen Sendereihe für den WDR habe ich  den neuen Trend kritisch beleuchtet.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tiefenblick/mein-koerper-meine-daten/index.html

 

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Die Faszination der Musik, DEUTSCHLANDFUNK

Was unterscheidet menschliche Musik von den Gesängen der Tiere – und was verbindet beides ? Was waren die ersten Musikinstrumente und welche soziale Funktion hatte Musik in der Evolution? Weshalb nehmen wir überhaupt Melodien wahr und  nicht isolierte Einzeltöne?  Und warum finden wir manche Musikstücke hinreißend, während uns  andere völlig kalt lassen? Für den Deutschlandfunk habe ich mich vom Reich der Töne faszinieren lassen.

https://www.deutschlandfunk.de/forschung-wie-die-musik-entstanden-ist.1148.de.html?dram:article_id=423958

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Wir sind ein Metaorganismus. DEUTSCHLANDFUNK

Ein Körper mit seinen Organen, scharf abgegrenzt von der Umwelt, in der er überleben muss. So stellt man sich einen Organismus vor. Doch diese Grundannahme ist überholt: Organismen pflegen rege Beziehungen zu ganzen Heerscharen von Mikroben, zu Bakterien, Viren und Pilzen. Ohne diese Mikroben sind wir nichts. Gene, Immunsystem und Gehirn kommen nicht ohne sie aus. Die neuen Einsichten in unser enges Zusammenspiel mit den Mikroben werfen auch ein neues Licht auf Erkankungen wie Krebs oder Entzündungen. Ich habe über dieses neue Forschungsgebiet für den Deutschlandfunk berichtet.

https://www.deutschlandfunk.de/meine-bakterien-und-ich-der-mensch-als-metaorganismus.740.de.html?dram:article_id=436989

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Brisanter Vergleich: Die Innenministerien in BRD und DDR; DEUTSCHLANDFUNK

Ein Historikerteam hat die Politik der Innenministerien von Bundesrepublik und DDR nach 1945 seziert. Demnach waren im Westen mehr NS-belastete Personen im Staatsdienst und weitaus weniger jüngere als im Osten. Rasch wurde das Inneminsterium der DDR aber in das SED-System intergriert. Ich habe das Buch „Hüter der Ordnung“ von Frank Bösch und Andreas Wirsching für den DLF rezensiert

https://www.deutschlandfunk.de/frank-boesch-andreas-wirsching-hueter-der-ordnung.1310.de.html?dram:article_id=420847

 

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Diagnosendämmerung – wohin treibt die Psychiatrie? DEUTSCHLANDFUNK

Viele Psychiater sind schon lange mit ihren Diagnosen unzufrieden. Egal, ob es sich um Schizophrenie, Depression oder Zwangsstörungen handelt – die Diagnosen sind oft zu ungenau. Patienten erhalten daher nicht selten mehrere Diagnosen oder ihre Diagnose verändert  sich während ihrer Behandlung. Ein amerikanisches Forschungsprojekt namens RDoC will daher die alten Diagnosen auflösen und und den Patienten stattdessen nach seinen einzelnen Symptomen beurteilen. Andere Forscher verlangen, die biologischen Ursachen psychiatrischer Erkrankungen stärker zu berücksichtigen. Wieder andere glauben, dass man Diagnosen retten könne, wenn man sie nur eng genug fasst. Was ist der richtige Weg? Sollte man nicht auch dem subjektiven Erleben der Patienten mehr Gehör schenken? Ich habe das Pro und Contra im  Deutschlandfunk ausführlich behandelt.

https://www.deutschlandfunk.de/krise-der-psychiatrie-diagnosendaemmerung.740.de.html?dram:article_id=431710

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Auf dem Weg zur virtuellen Psychotherapie? SWR

Lassen sich Angsterkrankungen mit virtuellen Therapien heilen, bei denen Patienten durch künstliche Landschaften laufen und ihre Ängste bekämpfen? Können Avatare Schizophrenen helfen, besser mit ihren Halluzinationen fertig zu werden? Werden wir in Zukunft vielleicht sogar virtuelle Therapien im eigenen Wohnzimmer durchführen ? Es wird viel versprochen – für den SWR habe ich das Feld der virtuellen Psychotherapieangebote sortiert.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/angst-online-behandeln-psychotherapien-im-netz/-/id=660374/did=22434298/nid=660374/176r4x0/index.html

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Luc Boltanski und die Bereicherungsökonomie WDR

Alle Jahre wieder veröffentlicht der französische Soziologe Luc Boltanski mit wechselnden Co-Autoren vieldiskutierte Beiträge zur gesellschaftlichen Entwicklung. Sein jüngstes Werk trägt den Titel „Bereicherung. Eine Kritik der Ware.“Boltanski und sein Mitautor Arnaud Esquerre widmen sich darin einem neuen Trend im Kapitalismus, der expandierenden Luxusindustrie.  Und sie machen neue Vorschläge, den Wert einer Ware zu verstehen. Ich habe das Buch für den WDR rezensiert.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-buchrezension/audio-luc-boltanskiarnaud-esquerre-bereicherung-102.html

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Karl Marx und die Aktualität der Entfremdung WDR

Lange galt der am 5.5.1818 geborene Ökonom und Gesellschaftstheoretiker Karl Marx als „toter Hund“. Aber seit der Finanzkrise von 2007 wird seine Kapitalismusanalyse wieder ernst genommen. Das gilt auch für seine zweite große Theorie, nach der der Mensch im Kapitalismus ein entfremdetes Wesen sei. Er verfüge weder über das Produkt seiner Arbeit, noch kontrolliere er den Arbeitsprozess, und mit seinen Kollegen dürfe er auch nicht frei kooperieren. Was der Arbeitende tue, bleibe ihm daher fremd, und als Gattungswesen könne er seine menschlichen Anlagen nicht ausbilden. In einem Feature des WDR habe ich untersucht, inwieweit die Entfremdungstheorie auch heute noch Erklärungen liefert –  vom Burnout über die Selbstausbeutung bis hin zum Rechtsopulismus.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kulturfeature/audio-entfremdet—mit-karl-marx-am-rande-des-nervenzusammenbruchs-100.html

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Brauchen die Kulturwissenschaften einen Animal Turn? DLF

In früheren Zeiten galten Tiere als Wesen ohne Geist und Gefühle. Heute wissen wir, dass sie sich freuen können, dass sie Werkzeuge herstellen, Muster erkennen, täuschen und kooperieren. Biologen und Psychologen haben zu diesem neuen Bild der Tiere beigetragen. Haben die Kulturwissenschaften die Trendwende verschlafen? Und wie könnte ein animal turn in den Kulutrwissenschaften aussehen? Eine Essener Tagung hat über diese Fragen diskutiert und ich habe im Deutschlandfunk darüber berichtet.

http://www.deutschlandfunk.de/anthrozoologie-brauchen-die-kulturwissenschaften-einen.1148.de.html?dram:article_id=413415

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Der wundersame Wähler

Obwohl ständig über Wechselwähler und die Auflösung traditioneller Wählermilieus gesprochen wird, zeigen Langzeituntersuchungen, dass sich mehr als 60 Prozent der Wähler  immer noch einer bestimmten Partei zugehörig fühlen. Warum das so ist  und welche anderen Faktoren Wahlentscheidungen beeinflussen –    in einem Feature für den SWR bin ich dem nachgegangen.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/wahl-einfluss/-/id=660374/did=20045648/nid=660374/1wsw9ao/index.html

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