Warum halten sich kleine Kinder beim Versteckspielen die Hände vor die Augen? Weil sie glauben, dass andere Kinde sie dann nicht mehr sehen können. Die Neuropsycholigin Sabine Moll hat in faszinierenden Experimenten mit Kindern gezeigt, dass ein Wir-Denken den Geist von Kindern bis zum 5. Lebensjahr prägt. Erst dann löst sich allmählich der Ich-Gedanke aus diesem Wir heraus. Ich habe Sabine Molls Forschungen im Deutschlandfunk vorgestellt.
-
Neueste Beiträge
- Empfehlung! John Cassidy: Der Kapitalismus und seine Kritiker. Eine Geschichte von der Industriellen Revolution bis zur Künstlichen Intelligenz, Propyläen Verlag
- Wichtiges Buch: Sighard Neckel: „Katastrophenzeit. Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation.“
- Empfehlenswert! Sven Beckert: Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution.
- Lesenswert: Martin Puchner „Kultur. Eine neue Geschichte der Welt“ Klett-Cotta Verlag 2025 (DLF)
- Sirkka Jendis: „Armut hat System. Warum wir in Deutschland eine soziale Zeitenwende brauchen“
Archiv
Kategorien