Vor über 30 Jahren wurde das Konzept der nachhaltigen Entwicklung auf der Konferenz von Rio als internationales Leitbild anerkannt. Daraufhin machte das Wort „Nachhaltigkeit“ Karriere – aber die Realität sieht anders aus. Nicht nur das 1,5- , sondern auch das 2-Grad-Ziel der Erderwärmung ist inzwischen gefährdet. Und der Klimawandel rückt politisch immer mehr in den Hintergrund. Nach den Gründen hat jetzt der Bremer Soziologe Sighard Neckel in einem im C.H. Beck-Verlag erschienen Buch gefragt. Er bilanziert seine jahrelangen Forschungsarbeiten zu den sozialen Bedingungen nachhaltiger Entwicklung, warnt davor, dass die Chancen der nachhaltigen Entwicklung mit katastrophalen Folgen verspielt werden und schlägt einen ökologischen Infrastruktursozialismus vor. Ich habe das Buch für den Deutschandfunk rezensiert.
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- Wichtiges Buch: Sighard Neckel: „Katastrophenzeit. Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation.“
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